Immer wieder lassen wir uns in unserem Alltag von Anderen beeinflussen und lenken. Häufig erzeugt dies im Nachhinein in uns ein ungutes Gefühl.

In diesem Artikel zeige ich Dir, wie Du die 5 typischen Situationen der verbalen Manipulation erkennen kannst, sodass Du gleich bei den ersten Anzeichen gegenwirken kannst und Dich nicht mehr länger von Anderen lenken lassen musst.

 

Was ist Manipulation?

Manipulation beschreibt die gezielte und verdeckte Einflussnahme im Umgang mit Menschen. Unsere Emotionen, Verhaltensmuster und unsere Denkweise unterliegen gewissen Mechanismen, die uns von außen beeinflussen.

Schon Kinder lernen, dass das Lächeln der Mutter Freude signalisiert. Eine laute Stimmlage und ein grimmiges Gesicht stehen für Ärger und Zorn. Mimik, Gestik und Sprache sind menschliche Ausdrucksweisen, welche beim Gegenüber immer ein Empfinden auslösen.

Bei der Manipulation geht es darum, diese Emotionen, Verhaltensmuster und Denkweisen mittels Kommunikation für die eigenen Zwecke zu beeinflussen. Das Gegenüber merkt meist nicht, dass es manipuliert wird.

 

5 typische Merkmale an denen Du Manipulation erkennen kannst

Anhand folgender typischer Merkmale erkennst Du Manipulation:

Schuldgefühle

An Vorwürfen und Schuldzuweisungen kannst Du am Leichtesten erkennen, dass Dich Dein Gegenüber für seine eigenen Zwecke manipulieren möchte. Häufig wird aber auch mit Tränen und Mitleidsbekundungen ein schlechtes Gewissen beim Gegenüber erzeugt, dies ist eine subtilere Art der Manipulation und ist wesentlich schwerer zu erkennen.

Unterbrechen

In einem kritischen Gespräch wirst Du von Deinem Gegenüber immer wieder unterbrochen oder Dein Gesprächspartner lenkt mit geschickter Kommunikation immer wieder vom Thema ab. Dies hat zur Folge, dass Du verwirrt wirst, die eigentlichen Fakten im Gespräch verschwinden und Dein Gegenüber so von sich und seinen Fehlern ablenkt.

Halbwahrheiten

Über-/Untertreibungen oder Situationen aus dem Zusammenhang zu nehmen und in einen anderen Kontext zu bringen sind Halbwahrheiten, die gerne zu manipulativen Zwecken eingesetzt werden. Dein Gegenüber rückt sich dadurch in ein besseres Licht. Diese „Lügen“ entlarvt der Schwindler selbst durch seine Rechtfertigung und Erklärung ohne Aufforderung.

Drohungen

Eine Drohung ist eine Wenn/Dann-Aussage oder „Du wirst schon sehen was Du davon hast.“ Mit einer Drohung möchte Dein Gegenüber Dich einschüchtern und veranlassen, sich nach seinen Vorstellungen zu verhalten. Eine Drohung ist die eindeutigste Form der Manipulation.

Übertriebener Charme

Charme ist eine der größten Waffen der Manipulation. Begegnet Dir ein Mensch immer wieder mit übertriebenem Charme, kann dies ein Indiz für einen Manipulator sein. Möchte jemand zu schnell mit Dir befreundet sein? Tut Dir die Person immer wieder einen Gefallen, ohne dass Du sie aufgefordert hast? Hier wird häufig mit dem Gefallen ein unbewusstes Schuldgefühl impliziert, sodass Du in anderen Situationen aus vermeintlichem Dank erpressbar bist. Lass Dich nicht um den Finger wickeln.

 

Der Zweck der Manipulation

Alle Varianten haben stets den gleichen Zweck. Der Manipulator möchte nicht die Verantwortung für sein eigenes Handeln übernehmen. Er schiebt seine Fehler, sein Verhalten und die Schuld auf andere Menschen ab.

Wenn Du Dich manipulieren lässt und das Dir Zugeschobene annimmst, wirst Du das selbe Muster auch bei anderen Menschen anwenden und wirst dadurch automatisch selbst zum „Täter“.

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